USB-Sticks als Lebensretter?

Autor: Bernd Maier - Internet: www.article-publisher.de/usb-sticks-als-lebensretter.html

Gesundheitskarte kontra USB-Sticks ...

Gesundheitskarte kontra USB-Sticks lautet eine aktuell heftig umstrittene Diskussion. Wurden USB Sticks bislang im Privathaushalt oder auch als Werbeartikel und Werbemittel verwendet, so bietet das Aufspielen von Software, sowie das Partitionieren in geschützte, nicht löschbare und nicht einsehbare Bereiche viele Möglichkeiten für Institutionen wie zum Beispiel das Gesundheitswesen.

Denkbar ist zum Beispiel ein offener Daten-Bereich mit Angaben zur Person, Blutgruppe und Unverträglichkeiten. So bringen die bei einem Unfall vorgefundenen Daten einen nicht unerheblichen Zeit- und Wissensvorteil, der unter Umständen lebensrettend sein kann. USB-Sticks gibt es beispielweise in dünnen Visitenkartenformat, sodass diese im Geldbeutel wie eine Scheckkarte stets am Körper getragen werden können.

Auf dem nicht einsehbaren Bereich können Befunde, Röntgenbilder, Krankheits- und Medikamentenverläufe gespeichert werden. So ist jeder aufgesuchte Arzt schnell im Bilde und muss nicht erst von den Kollegen das benötigte Material anfordern, was wieder mit unnötigem Zeitverlust und Kosten verbunden ist.

Der NAV-Virchowbund Nordrhein befürwortet und prüft den Einsatz von USB-Sticks, eine serverunabhängige Lösung, die mehr Datensicherheit bietet. Das Ausspähen und Ausnutzen von Daten kann dann nur im Einzelfalle erfolgen, während bei einem Hack auf die Gesundheits-Serversysteme die Daten aller Bürger betroffen wären.

Derzeit laufen in Deutschland einige Feldversuche mit der Gesundheitskarte, die teils auf massiven Widerstand treffen. Besonders kritisiert werden an der Karte die nicht recht abzuwägenden Kosten. Aus veranschlagten 1,4 Milliarden Euro wurden 3,9 Milliarden. Im ungünstigsten Falle belaufen sich die Kosten auf 7 Milliarden Euro. 10 Jahre würde es dauern bis sich Kosten und Nutzen der Gesundheitskarte amortisieren. Die Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt steht deshalb massiv unter Beschuss. Wir, die Cocos-Promotion Gmbh als USB-Stick Spezialist, sind sehr auf die weitere Entwicklung gespannt und haben ein erstes, vielversprechendes Projekt unter dem Lable MaxiDoc, die elektronische Patientenakte, abgewickelt.

Autor: Bernd Maier

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